Umsatz der Fachpresse 2009 um 4,2 Prozent gesunken
Der Umsatz der deutschen Fachverlage ist 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent auf 3 Mrd Euro gesunken. Das hat die Deutsche Fachpresse in einer Mitgliederbefragung herausgefunden. Laut der Fachpresse-Statistik 2009 ist das Minus vor allem auf den Rückgang der Anzeigenumsätze (-17,4%) der Fachzeitschriften zurückzuführen, die im vergangenem Jahr auf dem tiefsten Stand seit 2001 lagen.
Der Umsatz mit Fachzeitschriften sank um 10,9 Prozent auf 1,8 Mrd Euro, elektronische Medien verbesserten sich hingegen um 21,9 Prozent auf 359 Mio Euro. Zu diesem Wachstum haben insbesondere ihre Vertriebserlöse beigetragen, die sich von 28 auf 56 Mio Euro verdoppelten.
Fachzeitschriften steuerten 59,8 Prozent (2008: 64,3) zum Gesamtumsatz der Fachverlage bei, auf elektronische Medien entfielen 12,0 Prozent. Mehr als die Hälfte der Fachverleger mussten 2009 sinkende Umsätze hinnehmen, nur knapp jeder vierte Verlag meldete einen Anstieg. Für 2010 rechnen jeweils 35,5 Prozent der Fachverleger mit einem gleichbleibenden oder besseren Ergebnis als 2009, 29,4 Prozent erwarten schlechtere Zahlen.
Die gesamte Fachpresse-Statistik finden Sie hier zum Download.